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Der Star ist unpünktlich

Der vielbeschäftigte Star war ewig müde. Es gab keinen Tag, an dem er ausgeschlafen und viel zu spät ins Atelier gekommen wäre.
"Hören Sie, mein Lieber", sagte der Regisseur eines Tages, "so geht das nicht weiter. Ich habe nichts dagegen, wenn Sie hin und wieder ein paar Minuten zu spät kommen, dass Sie uns aber jeden Tag stundenlang warten lassen, das hält die Arbeit auf."
Der Star gähnte wie so oft. "Es ist mir ja selbst peinlich", sagte er, "aber ich höre keinen Wecker!"
"Gehen Sie zum Arzt!"
"Sie meinen, der kann mir helfen?"
"Vielleicht gibt es irgendein Mittel. Sie müssen unbedingt etwas dagegen tun!"
Der Star ging also zum Arzt. Der verschrieb ihm Tabletten, die er abends vor dem Schlafengehen nehmen sollte.
Als er am Morgen erwachte und auf den Wecker sah, traute er seinen Augen nicht. Das war ein Triumph der Wissenschaft: jetzt war es eine Minute vor sieben. Und um sieben Uhr sollte der Wecker klingeln.
Der Star legte den Wecker in die Schublade, denn nun würde er ihn nicht mehr brauchen, er hatte ja die Wundertabletten.
Eine Stunde später war er munter und ausgeschlafen im Atelier. "Hallo!" begrüsste er den Regisseur, "Was sagen Sie nun? Bin ich nicht pünktlich - auf die Minute?"
"Gewiss", sagte der Regisseur, "das ist sehr lobenswert, mein Bester. Aber sagen Sie mir bitte: Wo waren Sie eigentlich gestern?"

der Star - gwiazda, gwiazdor
vielbeschäftigt - bardzo zajęty
ewig müde - wiecznie zmęczony
es gab keinen Tag
- nie było dnia
an dem er ausgeschlafen gekommen wäre
-
w którym przyszedłby wyspany
viel zu spät - o wiele za późno
hören Sie -proszę wysłuchać
mein Lieber - mój drogi
eines Tages - pewnego dnia
so geht das nicht weiter - tak nie może być dalej
ich habe nichts dagegen-nie mam nic przeciwko temu
wenn Sie hin und wieder ... zu spät kommen - jeśli
pan spóźni się od czasu do czasu
jeden Tag - codziennie
warten lassen - kazać czekać
stundenlang - godzinami
die Arbeit - praca
aufhalten - wstrzymywać
gähnen - ziewać
wie so oft - jak to często bywało
es ist mir ja selbst peinlich - samemu mi głupio
der Wecker - budzik
zum Arzt - do lekarza
meinen - sądzić
vielleicht gibt es irgendein Mittel - może jest jakiś
środek
Sie müssen etwas dagegen tun - musi pan jakoś
temu zaradzić
unbedindt - koniecznie
verschreiben - przepisać
vor dem Schlafengehen - przed pójściem spać
als - gdy
am Morgen - rano
erwachen - obudzić się
trauen - wierzyć, dowierzać
die Wissenschaft - nauka
jetzt - teraz
klingeln - dzwonić
denn nun würde er ihn nicht mehr brauchen - bo
teraz nie będzie go już potrzebować
die Wundertablette - cudowna tabletka
munter - wesoły, radosny
begrüssen - przywitać
pünktlich - punktualny
auf die Minute - co do minuty
gewiss - oczywiście
lobenswert - godne pochwały
eigentlich - właściwie
gestern - wczoraj

Eine traurige Geschichte

Drei Freunde kamen nach New York, um dort ihren Urlaub zu verbringen. Sie gingen in ein sehr großes Hotel und nahmen sich dort ein Zimmer. Es lag im 45. Stockwerk.
Am Abend gingen die drei Freunde ins Theater, und kamen sehr spät ins Hotel zurück.
„Ich bedauere sehr, aber unsere Lifts fahren heute nicht”, sagte der Portier im Hotel. „Wenn Sie nicht zu Fuß in Ihr Zimmer gehen wollen, werden Sie in der Hotelhalle schlafen müssen.”
„Nein, nein, danke”, sagte einer der Freunde. „Wir wollen nicht in der Hotelhalle schlafen. Wir werden zu Fuß in unser Zimmer gehen.” Dann sagte er zu seinen beiden Freunden:
„Es ist nicht so einfach, bis zum 45. Stockwerk zu Fuß zu gehen. Aber ich weiss, wie wir es uns erleichtern können. Ich werde euch Witze erzählen; dann wirst du, Andreas, uns einige Lieder singen; und du Peter, wirst uns eine interessante Geschichte erzählen.”
Sie begannen also den Aufstieg zum Zimmer. Tom erzählte Witze, Andreas sang einige Lieder. Als sie die 30. Etage erreichten, waren sie schon müde.
„Nun, Peter”, sagte Tom, „bist du an der Reihe. Erzähle uns eine lange und interessante Geschichte, mit einem traurigen Ende.”
„Ich werde euch eine Geschichte erzählen”, sagte Peter. „Sie ist nicht lang, aber sehr traurig: - Wir haben den Schlüssel zu unserem Zimmer in der Hotelhalle vergessen!”

eine traurige Geschichte – smutna historia
kommen, kam, gekommen
– przybyć
um ihren Urlaub zu verbringen – aby spędzić swój urlop
nehmen, nahm, genommen – wziąć
liegen, lag, gelegen – leżeć
im 45. Stockwerk – na 45 piętrze
am Abend – wieczorem
zurückkommen – wracać
spät – późno
ich bedauere sehr – bardzo żałuję
der Lift – winda
wenn Sie nicht ... wollen – jeżeli panowie nie chcą ...
zu Fuß
– pieszo
in Ihr Zimmer – do swojego pokoju
Sie werden schlafen müssen – będą panowie musieli spać
einer der Freunde – jeden z przyjaciół
zu seinen beiden Freunden – do swoich obu przyjaciół
es ist nicht so einfach
– nie jest to takie proste
ich weiss– wiem
erleichtern – ułatwić, ulżyć
Witze erzählen – opowiadać dowcipy
einige Lieder singen – zaśpiewać kilka piosenek
beginnen – zaczynać, zacząć
der Aufstieg – wejście
die 30. Etage erreichen– dotrzeć na 30 piętro
müde – zmęczony
du bist an der Reihe – kolej na ciebie.
das Ende – koniec, zakończenie
der Schlüsel – klucz
vergessen - zapomnieć

Der gute Kunde

Zu einem Metzger kommt ein Herr und sagt: „Bitte, schneiden Sie mir von diesem schönen Stück Fleisch 131/2 Pfund ab!“Der Metzger schneidet ein Stück ab und sagt dann: „Das sind 15 Pfund. Kann ich es so lassen?“
„Nein“, sagt der Herr, „Ich habe 131/2 Pfund gewünscht, keine 15 Pfund.“
„Verzeihen Sie, bitte, das kann man oft nicht so genau sehen“, sagt der Metzger und schneidet noch 11/2 Pfund ab
„So, jetzt sind es aber ganz genau 131/2 Pfund.“ Er nimmt Bleistift und Papier und beginnt zu rechnen.
„Lassen Sie das“, sagt der Herr. „Ich brauche den Preis nicht zu wissen. Ich will das Fleisch doch nicht kaufen. Was soll ich denn mit so viel Fleisch tun?“
Dem Metzger fällt der Bleistift aus der Hand, als der Kunde erzählt: „Wissen Sie, ich war in Bad Kissingen und da habe ich 131/2 Pfund abgenommen. Jetzt wollte ich einmal sehen, wie viel das ist.“

der Kunde - klient
der Metzger - rzeźnik
schneiden Sie mir ab – proszę mi odciąć
ein Stück Fleisch– kawałek mięsa
das Pfund – pół kilograma
Kann ich es so lassen? – Czy mogę to tak zostawić?
wünschen
- życzyć
verzeihen Sie
- proszę wybaczyć
oft
- często
genau
- dokładnie
er nimmt Bleistift – on bierze ołówek
er beginnt zu rechnen – zaczyna liczyć
ich brauche ... zu wissen - potrzebuję wiedzieć...
der Preis
- cena
wissen
– wiedzieć, znać
doch
- przecież
kaufen -
kupić
Was
soll ich tun?- Co mam zrobić?
mit so viel Fleisch
– z tak dużą ilością mięsa
aus der Hand fallen
– wypaść z ręki
erzählen - opowiadać
abnehmen
– stracić na wadze
sehen
– widzieć, zobaczyć

Gute Ratschläge

Herr Schulze saß im Zug von Berlin nach Dresden und hatte Schnupfen. Er mußte oft niesen.
Zuerst sahen die meisten Passagiere Herrn Schulze etwas böse an. Doch bald lächelten sie nur noch über ihn, und jeder wollte ihm einen guten Ratschlag geben.
„Da hilft nur ein Mittel”, sagte Herr P., „sofort ins Bett gehen”.
„Das ist nicht möglich, mein Bett steht in Berlin, und ich fahre nach Dresden”, antwortete Herr Schulze.
„Das beste ist ein Kognak. Haben Sie Kognak bei sich?”
„Nein” – sagte Herr Schulze.
Eine ältere Dame neben ihm nahm ein Bonbon aus ihrer Tasche. „Nehmen Sie das Bonbon”, sagte sie, „und der Schnupfen ist sofort weg.”
Ein anderer Herr sagte: „Ein Bonbon hilft doch nicht. Es gibt nur ein Mittel gegen Schnupfen: Ziehen Sie nasse Strümpfe an!”
„Das ist Unsinn”, sagte ein dritter, „von nassen Strümpfen bekommt man doch erst Schnupfen. Drücken Sie mit zwei Fingern die Nase zu! Das hilft sofort.”
Das ganze Abteil versuchte, Herrn Schulze zu helfen. Nur ein Herr sagte nichts. Herr Schulze wandte sich an ihn und fragte: „Alle kennen ein Mittel gegen Schnupfen, warum können Sie mir keinen Ratschlag geben?"
Ich weiß kein Mittel, lächelte der Herr und sagte leise zu ihm: „Ich bin Arzt.”

der Ratschlag – rada
im Zug sitzen – siedzieć w pociągu
der Schnupfen – katar
oft niesen – często kichać
zuerst – najpierw
jemanden ansehen – patrzeć, spojrzeć na kogoś
die meisten Passagiere – większość pasażerów
etwas böse – trochę gniewnie
bald – wkrótce
sie lächelten über ihn – podśmiewali się z niego
jeder wollte– każdy chciał
ein Mittel hilft – jeden środek pomaga
sofort ins Bett gehen – natychmiast iść do łóżka
das ist nicht möglich – to jest niemożliwe
Das beste ist ein Kognak. - Najlepszy jest koniak.
bei sich – przy sobie
neben ihm – obok niego
sie nahm aus ihrer Tasche – wzięła ze swojej torebki
Nehmen Sie das Bonbon!
– Proszę wziąć cukierka!
der Schnupfen ist sofort weg – katar zaraz przejdzie
ein anderer Herr - inny pan
Es gibt nur ein Mittel gegen Schnupfen.
– Istnieje tylko jedno lekarstwo na katar.
Ziehen Sie nasse Strümpfe an! – Proszę włożyć mokre skarpety!
das ist Unsinn! – Przecież to nonsens!
bekommen – dostać
erst – dopiero
Drücken Sie die Nase zu!
– Proszę ścisnąć nos!
mit zwei Fingern – dwoma palcami
das ganze Abteil – cały przedział
versuchen
– próbować, usiłować
er wandte sich an ihn – zwrócił się do niego
kennen – znać
lächeln – uśmiechać się
leise zu ihm – cicho do niego
ich weiss - wiem, znam

Onkel Otto und die Sonnenuhr

Onkel Otto war sehr vergesslich. Eines Abends saß er am Tisch und ass. Plötzlich sagte er:  „Ich muss zum Bahnhof gehen, heute kommt mein Freund aus Berlin. Wie spät ist es?“ Er suchte überall seine Uhr, aber er konnte sie nicht finden. „Ach ja, ich habe es ganz vergessen, sie ist ja beim Uhrmacher.“

     Er rief Heinz und fragte:

-         „Wie spät ist es?“

-         „Ich weiß es nicht. Ich habe doch keine Uhr.“

-         „Was, du weißt es nicht? Aber ich muss es wissen! Geh in die Küche, dort hängt eine Uhr.“

-         „Ja, aber die Uhr geht nicht.“

-         „Ach ja! Dann geh in den Garten! Dort ist die Sonnenuhr. Sie geht immer richtig.“

-         „Aber es ist ja schon dunkel!“

-         „Dann nimm deine Taschenlampe mit!“

der Onkel – wujek
die Sonnenuhr – zegar słoneczny
vergesslich – zapominalski
eines Abends – pewnego wieczoru
sitzen, saß, gesessen
- siedzieć
am Tisch – przy stole
plötzlich – nagle
zum Bahnhof – na dworzec
heute
– dzisiaj
Wie spät ist es?
– Która jest godzina?
suchen
– szukać
überall – wszędzie
die Uhr – zegar(ek)
aber – ale
finden – znaleźć
ganz – zupełnie, całkiem
vergessen, vergaß, vergessen – zapominać
beim Uhrmacher – u zegarmistrza
rufen, rief, gerufen
– wołać
fragen – pytać
wissen (ich weiß) – wiedzieć
doch
– przecież
die Küche
– kuchnia
dort – tam
hängen, hing, gehangen – wisieć
der Garten
– ogród
richtig – dobrze, prawidłowo
dunkel
–ciemno
mitnehmen
– wziąć z sobą
die Taschenlampe
- latarka
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